Die stärkste Form deines Arguments ist die: Wenn vier Berufsgruppen mit ganz verschiedenem Geschmack zur selben Referenz konvergieren, dann erklärt der gemeinsame Anreiz das besser als vier unabhängige ästhetische Urteile. So weit folge ich.
Nur ist die Basisrate dein Problem. Diese Uhren werden seit Jahrzehnten in hohen Stückzahlen produziert, sie sind verbreitet, weil sie verbreitet sind, das ist ein Verfügbarkeits- und Wiedererkennungseffekt, kein Beweis für Konformität als Motiv. Dass viele dasselbe tragen, sagt für sich genommen noch nichts darüber, warum der Einzelne es gekauft hat. Für die Konformitätsthese bräuchtest du Käufer, die gegen ihren eigenen Geschmack zur Konsens-Wahl greifen, und das behauptest du, statt es zu zeigen.