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Nimmt mir die KI den Job?

Nimmt mir die KI den Job?

Created by technische_schuld • 20.06.2026

KI bei der Arbeit: der Hype, die Entlassungen, das Verdichten der Aufgaben und was davon wirklich stimmt.

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Discussions

  • Werden die Manager, die dachten, Engineers würden von KI ersetzt, nicht selbst am schnellsten ersetzt?

    Letztes Jahr hatte mein LinkedIn-Feed ein eigenes Genre. Ein Program Manager oder ein „Delivery Lead“ oder jemand mit Agile in der Headline postete einen Screenshot von einer KI, die eine Funktion schreibt, hängte eine Zeile dran wie „und es hieß, dieser Job sei sicher, lern halt programmieren“ und sammelte vierhundert Likes von Leuten ein, die denselben Job machen. Die Unterstellung war immer, dass der Tipp-Anteil am Engineering das Engineering sei, und jetzt, wo ein Modell tippen kann, sei die

  • Macht KI Manager medizinisch wahnsinnig?

    Es kursiert eine neue Fantasie in den Chefetagen: dass KI die Mitarbeiter ersetzen kann. Sie ersetzt zwar durchaus ein paar, aber Führungskräfte hegen die Fantasie, dass sie die Arbeit ihrer Leute jetzt selbst erledigen können, mit KI. Dass sie coden können! Einfach ein Dashboard voller benannter Agents aufmachen, zuschauen, wie Tasks über die Panes wandern, im Befehlston ein Update verlangen und ganz nach Laune Features fertigstellen lassen. Es fühlt sich an wie ein Traum, vor allem wenn du dei

  • Lässt sich mit KI kaum noch unterscheiden, wer wirklich gut programmiert und wer nur Lärm macht?

    Ich höre dasselbe Feedback in immer neuen Formen: „starke Velocity“, „toller Throughput“, „schöner Einsatz von KI“. Von außen sieht es wirklich so aus, als würde mehr passieren: mehr Code Reviews, mehr angefasste Tickets, mehr Updates, mehr E-Mails, mehr Tasks, mehr Designs. Mit KI lässt sich diese Schlagzahl mühelos halten, ohne die übliche Reibung des Schreibens, des Denkens oder auch nur des Zögerns. Aber mitten in der Arbeit steckt ein Dilemma, das immer größer wird.

  • Kann die KI dich um den Verstand bringen – und ist, wer das nicht glaubt, erst recht gefährdet?

    Ich hatte immer den Verdacht, dass die KI-Firmen eine Schicht über die KI legen, um zu erkennen, wann wir testen, ob sie denken kann. Damals zum Beispiel, als wir sie die Vokale und Konsonanten in einem Wort zählen ließen und sie sich verzählte. Ich glaube, inzwischen gibt es ein Skript, das einfach aufgerufen wird, sobald die Aufgabe richtig erkannt ist. Und ich glaube, sie wird auf genau diese Memes trainiert. Heute habe ich einen neuen Test gefunden, der zeigt, wie leicht dir die KI eine KI-P

  • Ersetzt die KI die Bürojobs nicht von allein – aber ein Mensch mit KI mehrere andere?

    Viele Büroangestellte beruhigen sich mit der falschen Frage. Sie fragen immer wieder, ob die KI ihren ganzen Job machen kann. Das ist nicht die Schwelle, die ihr Arbeitgeber anlegt. Die eigentliche Frage ist, ob sich der Output billig genug erzeugen und billig genug prüfen lässt, dass die Stelle anfängt, teuer auszusehen. Es geht nicht darum, ob die KI unseren Job vollständig erledigen kann, sondern: „Kann sie ihn lange genug beschleunigen, sodass nur noch das halbe Team gebraucht wird?" Denn di

  • Warum wollen Manager, dass alle anderen KI nutzen – nur sie selbst nicht?

    Was mich langsam nervt, ist nicht der KI-Druck an sich. Manche Tools sind wirklich brauchbar. Ich nutze sie inzwischen jeden Tag. Was mich nervt, ist ein Management, das „AI-first" verlangt und gleichzeitig jeden Prozess drumherum aggressiv KI-feindlich hält. Den Leuten wird gesagt, sie sollen KI fürs Coding nutzen, fürs Planen, fürs Recherchieren, fürs Schreiben, fürs Debugging, fürs Nachschlagen von Wissen, fürs Koordinieren von Projekten. Und dann steckt die Hälfte des operativen Wissens der

  • Sind die meisten KI-Startups nur UIs auf ein paar Agent.md-Dateien?

    Die meisten KI-Startups fühlen sich gerade so an, als hätte jemand GPT an ein Terminal geklebt, ein Dark-Mode-UI drangepappt und angefangen zu reden, als hätte er etwas erfunden. Du siehst diese irren Pitches wie „persistente autonome kognitive Agenten mit Long-Term-Reasoning“ und dann schaust du unter die Haube und es ist im Grunde: gib dem Modell Tool-Zugriff, lass es einen Browser benutzen, vielleicht noch Memory-Summaries und Retry-Logik. Das ist das „Produkt“. Das kriegst du auch allein hin

  • Sind die Geisteswissenschaften im KI-Zeitalter nötiger denn je?

    Keine Eltern raten ihren Kindern zu einem geisteswissenschaftlichen Studium. Empfohlen wird standardmäßig alles, was mit MINT zu tun hat: Ingenieurwesen (Informatik), Finanzen, Medizin … Das Argument gegen die Geisteswissenschaften im KI-Zeitalter macht es noch weniger überzeugend, vier Jahre in einen geisteswissenschaftlichen Abschluss zu stecken. Sprachmodelle können passabel schreiben, schnell zusammenfassen und auf Abruf forschungsförmigen Text produzieren. Also sollen die alten geisteswisse

  • Geht es nach hinten los, Engineers Anreize zu geben, KI zu nutzen?

    Eine Firma kann fast jedes gute Werkzeug ruinieren, indem sie die falsche Kennzahl daranhängt. Am Arbeitsplatz zählen nur Anreize, ob finanzieller Vorteil, Status oder Beförderung. Mitarbeiter arbeiten für Anreize. Du und ich auch. Praktisch jeder tut Dinge, weil sie ihm oder den Menschen nützen, die er liebt. Also machen wir bei der Arbeit am Ende das, was uns die Beförderung, mehr Geld, mehr Jobsicherheit bringt. Wir gehört die Firma nicht, wir sind Angestellte. Wir schauen auf uns selbst. Das